Die AKVO GmbH hat für das Jahr 2025 die an den Bürostandorten entstandenen CO₂-Emissionen vollständig kompensiert. Insgesamt wurden 24 Tonnen CO₂-Äquivalente über ein zertifiziertes Klimaschutzprojekt in der Altmark (Deutschland) ausgeglichen. Damit unterstreicht AKVO den eigenen Anspruch, Klimaverantwortung nicht nur fachlich zu begleiten, sondern auch im eigenen Geschäftsbetrieb konsequent umzusetzen.
Grundlage für den CO₂-Ausgleich ist eine transparente Erhebung der energie- und mobilitätsbedingten Emissionen der Standorte in Berlin und Leipzig. Berücksichtigt wurden dabei sowohl der Energieverbrauch der Büros als auch projektbezogene Fahrten. Der überwiegende Teil der Dienstreisen erfolgt mit der Bahn und öffentlichen Verkehrsmitteln, wodurch die mobilitätsbedingten Emissionen bereits strukturell reduziert werden. Die verbleibenden Emissionen wurden auf dieser Basis konservativ bilanziert.
Die Kompensation erfolgte über das Waldklimaschutzprojekt „Altmark“ in Sachsen-Anhalt. In diesem Projekt werden über 140 Hektar überwiegend kiefern- und lärchendominierte Bestände in naturnahe, klimastabile Mischwälder umgebaut. Ziel ist es, die Resilienz der Wälder gegenüber Trockenheit, Stürmen und Schädlingsdruck deutlich zu erhöhen und gleichzeitig die Biodiversität nachhaltig zu stärken. Durch die Förderung natürlicher Verjüngung, das Einbringen klimaresilienter Baumarten wie Stieleiche, Ahorn, Douglasie und Bergulme sowie ein angepasstes Wildmanagement wird langfristig zusätzlicher Kohlenstoff im Ökosystem gebunden. Über einen Projektzeitraum von 30 Jahren werden so mehr als 18.000 Tonnen CO₂ aus der Atmosphäre entfernt beziehungsweise Emissionen vermieden.
Die Emissionsminderungen sind durch die TÜV NORD CERT GmbH gemäß ISO 14064-2 verifiziert. Die erworbenen CO₂-Gutschriften stammen vom Projektanbieter Pina Earth und wurden im digitalen Zertifikatsregister vollständig stillgelegt („retired“). Das bedeutet, dass die Zertifikate dauerhaft entwertet und eindeutig der AKVO GmbH zugeordnet sind. Eine erneute Veräußerung oder doppelte Anrechnung ist damit ausgeschlossen. Die Dokumentation im Register gewährleistet Transparenz und Nachvollziehbarkeit des Ausgleichsprozesses.
Für AKVO ist die Kompensation unvermeidbarer Restemissionen Teil eines umfassenden Nachhaltigkeitsverständnisses. Vorrang haben weiterhin die Vermeidung und Reduktion von Emissionen durch energieeffiziente Bürostrukturen, digitale Zusammenarbeit und bewusste Mobilitätsentscheidungen. Der CO₂-Ausgleich ergänzt diese Maßnahmen dort, wo Emissionen derzeit technisch oder organisatorisch nicht vollständig vermeidbar sind.
Mit dem vollständigen Ausgleich der Emissionen 2025 setzt AKVO ein klares Zeichen für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln und einen glaubwürdigen Beitrag zum Klimaschutz – transparent, regional verankert und zertifiziert.
Die Auswahl des Standorts in der Altmark für den CO₂-Ausgleich erfolgte bewusst. AKVO betreut dort bereits seit 2019 das ökologische Großprojekt (ÖGP) Erdgasfelder Altmark. Ziel ist die Entwicklung eines Handlungskonzepts zur bodenschutzrechtlichen Bewertung und Bearbeitung von Bohrschlammgruben. Dieses Konzept wurde 2021 fertiggestellt und wird aktuell durch weitere Untersuchungen in der Region fortgeschrieben.
