Für einen Beitrag zur Tiefengeothermie in Berlin wurde Volker Jungk, Geschäftsführer der AKVO GmbH vom Magazin der IHK Berlin „Berliner Wirtschaft“ interviewt.
Im Artikel geht es um die Frage, welche Rolle Tiefengeothermie künftig für die Berliner Wärmewende spielen kann. Volker Jungk ordnet dabei unter anderem die geologischen Voraussetzungen in Berlin ein und erläutert, warum eine belastbare Kenntnis des Untergrunds für die Entwicklung geothermischer Projekte entscheidend ist.
Ein zentrales Thema ist das Fündigkeitsrisiko: Bevor eine Bohrung erfolgt, bestehen Unsicherheiten darüber, welche Temperaturen, Schichten und hydraulischen Eigenschaften tatsächlich im Untergrund angetroffen werden. Um diese Risiken möglichst früh zu bewerten, sind fundierte Machbarkeitsstudien, geologische Analysen und eine detaillierte Modellierung des Untergrunds notwendig. Nach Abteufen der Bohrungen sind die gewonnenen Erkenntnisse möglichst vollumfänglich zu nutzen.
Hier spielen 3D-Untergrundmodelle eine wichtige Rolle. Sie führen vorhandene geologische Daten räumlich zusammen und helfen dabei, potenziell geeignete Zielhorizonte besser zu verstehen. In Verbindung mit numerischer Grundwasser- und Wärmetransportmodellierung können verschiedene Szenarien bewertet und Planungsentscheidungen fundiert vorbereitet werden.
Genau in diesem Bereich liegt ein Schwerpunkt der Arbeit von AKVO. Wir unterstützen Kommunen, Energieversorger, Investoren und Projektentwickler dabei, geologische Potenziale realistisch einzuschätzen und komplexe Untergrundinformationen in belastbare Entscheidungsgrundlagen zu übersetzen.
