Ein wesentlicher Bestandteil unserer geologischen Begleitung von Geothermieprojekten ist die fachgerechte Überwachung der Bohrarbeiten und die sichere Ermittlung der Rupeltonoberkante. Diese geologische Grenzfläche ist für die Festlegung der zulässigen Bohrtiefe der weiteren Erdwärmesonden des Vorhabens von entscheidender Bedeutung in Berlin.

Dafür werden im Bereich der erwarteten Rupeltonoberkante die Kontroll- und Beprobungsintervalle verdichtet. Gleichzeitig wird die Bohrgeschwindigkeit reduziert. Die geologische Begleitung umfasst dabei die fortlaufende Ansprache und Dokumentation des aus dem Spülungsrücklauf gewonnenen Bohrkleins (siehe Abbildung) sowie die Überwachung der relevanten Bohr- und Spülungsparameter.

Mit Erreichen der Rupeltonoberkante werden die Bohrungen entsprechend den wasserbehördlichen Vorgaben eingestellt.

Durch die kontinuierliche geologische Begleitung können die erforderlichen geologischen Erkenntnisse zur sicheren Festlegung der Bohrtiefe gewonnen und nachvollziehbar dokumentiert werden.

Unser Anspruch: Planung und Praxis miteinander verbinden. Denn fundierte geologische Bewertungen entstehen nicht allein am Schreibtisch. Die Erfahrung im Gelände und auf der Baustelle, der direkte Blick auf die tatsächlichen Boden- und Untergrundverhältnisse sowie die enge Begleitung laufender Arbeiten sind für uns ein wesentlicher Bestandteil einer praxisnahen und zuverlässigen Projektbearbeitung.


Abbildung 1: Bohrklein aus Spülungsrücklauf


Abbildung 2: Bohrgerät